
Heinz Crucius
Geboren am 21.März 1914 in Berlin, die Eltern führten einen Gärtnereibetrieb. Klavier- und Geigenunterricht neben der Schule. Alleinunterhalter schon während der Schulzeit in diversen Restaurants und Cafes. Mit 18 Jahren bereits erstes eigenes Tanzorchester : „Die Berliner Jazz-Symphoniker“. Lehrvertrag beim seinerzeit bekanntesten Musikverlag Bote & Bock in Berlin.
1941 Kriegstrauung mit Ehefrau Waltraut.
Grundstudium in Berlin
Grundstudium am Sternschen Konservatorium in Berlin unter der Leitung von Prof. Kittel. Das Stern’sche Konservatorium war ein 1850 gegründetes, ursprünglich privates Konservatorium in Berlin, das unter dieser Bezeichnung bis 1936 bestand und nach Kommunalisierung als Städtisches Konservatorium bis 1966 eine eigene Einrichtung war (Wikipedia, 2022).
Hofrat Rudolf Gross
Dirigieren/Oper

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pixabay, 2022
Walter Thiele
Klavier

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Dirigentenschüler bei Sergiu Celibidache

Dirigentenschüler bei Sergiu Celibidache an der internationalen Musikschule in Berlin. Celibidache war ein Sohn eines Kavallerieoffiziers und studierte in Bukarest, dann in Berlin Mathematik, Musik und Philosophie (Wikipedia, 2022).
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Klavierunterricht

Klavierunterricht bei Gerhard Puchelt, welcher von 1931 bis 1935 an der staatlichen Akademie für Kirchen- und Schulmusik an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin studierte (Wikipedia, 2022).
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Die Nachkriegsjahre
Klavierunterricht sowie Pianist und Konzertbegleiter in Berlin. Korrepetitor am Ostberliner Metropoltheater. Kapellmeister und Chordirektor am Stadttheater Köthen/Anhalt. U. a. eigene Bühnenmusik zu Schillers Don Carlos und Komposition der „Märchenprinzessin“. Erster Kapellmeister und musikalischer Oberleiter für Oper, Operette und Sinfoniekonzerte am Stadttheater Frankfurt an der Oder.
Nochmals zurück in Berlin
Gründung des „Berliner (Sinfonie-) Orchesters“. Diverse Konzerte und Opernaufführungen u.a. in der Freilichtbühne Rehberge und im Titaniapalast- auch im Auftrag des seinerzeit sehr berühmten „Genschow-Stobrawa-Theaters“.
1952
Konzert mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz in Bad Ems. Auf dem Programm standen die Tondichtung Les Preludes von Franz Liszt, die Ouvertüre Romeo und Julia von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und die Sinfonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák.
Erster Kapellmeister am Stadttheater Ingolstadt.
1953 bis 1960
Leiter des Kurorchesters in Bad Wiessee. Hier u.a. anspruchsvolle sinfonische Konzertdarbietungen unter Verstärkung des Orchesters mit Musikern der Münchner Philharmoniker, des RSO München und des Staatsorchesters München.
Dabei Zusammenarbeit mit hochrangigen Solisten wie z.B. Prof. Siegfried Borries (erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker), Prof. Sonnleitner (erster Konzertmeister der Münchner Philharmoniker), Prof. Erich Keller (erster Konzertmeister der Münchner Radio- Sinfonieorchesters), Prof. Wilhelm Stross, Ottomar Borwitzky (Solocellist der Berliner Philharmoniker) und David Arben vom Philadelphia Symphony- Orchestra.
Bedeutende Konzerte u.a. mit den bekannten Komponisten der Unterhaltungsmusik.

1960 bis 1974
Leiter des Kurorchesters Bad Ems. Spektakuläre Sonderkonzerte mit Werken der großen Komponisten aus Oper, Operette, Sinfonik, Volksmusik und Musical.
Der „Rentner“
1970 bis zu seinem Tode Tätigkeit als Komponist mit unermüdlichem Einsatz für die
Kur- und Unterhaltungsmusik.
1970 bis 2002
Leben im eigenen Haus am Schliersee. Letzter Wohnsitz in Bad Wiessee an der Tegernseer Promenade.
7. Dezember 2007
Verstorben am 7. Dezember 2007. Letzte Ruhestätte am Bergfriedhof in Bad Wiessee. Link zur Traueranzeige: Merkur.de